Frühjahrsputz am Flutgraben

GRÜNE JUGEND Erfurt organisiert Flussputzaktion und reinigt Gera-Flutgraben von Unrat

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Rund ein Dutzend ehrenamtliche Helfer*innen trafen sich am gestrigen Samstag, den 14. März, am Erfurter Flutgraben. Mit Gummistiefeln, Handschuhen und Müllsäcken ausgerüstet befreiten sie, vom nieselnden Schneeregen unbeirrt, das Ufer des Gewässers von Unrat. Drei Stunden lang bearbeiteten sie den Abschnitt zwischen Frankestraße und Schmidtstedter Knoten und füllten Müllsack um Müllsack mit achtlos weggeworfenen Zigarettenschachteln, Glasflaschen und Plastikverpackungen. Dabei kam auch allerlei Kurioses zum Vorschein: So fanden die engagierten Putzenden unter anderem etliche vertrocknete Weihnachtsbäume, eine zerrissene Hose, einen alten Pullover, einen Führerschein aus DDR-Zeiten, ein Straßenschild, eine kaputte Digitalkamera, einen Laptop, einen halben Fernseher und ein iPad.

Organisiert wurde die Aktion unter dem Motto „Frühjahrsputz am Flutgraben“ von der GRÜNEN JUGEND Erfurt. Mit dabei waren auch weitere Helfer*innen, darunter Ludger Kanngießer als Vertreter der grünen Stadtratsfraktion. Anwohner*innen, die sichtlich erfreut waren, wieder auf einen sauberen Flutgraben blicken zu können, brachten den fleißigen Müllsammler*innen spontan heißen Tee zum Aufwärmen. Am Ende füllte der Abfall den 7 Kubikmeter fassenden Müllcontainer, für welchen die Beigeordnete für Wirtschaft und Umwelt der Stadt Erfurt Kathrin Hoyer freundlicherweise die Kosten übernommen hatte, fast bis zum Rand.

Laura Wahl, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Erfurt, zeigt sich vom Ergebnis begeistert: „Der Frühjahrsputz war wieder ein voller Erfolg! Der Flutgraben ist nach der Säuberungsaktion kaum wiederzuerkennen. Und auch wenn womöglich schon morgen die nächste achtlos weggeworfene Plastiktüte im Graben landet, sind wir überzeugt, dass die meisten Menschen an einem sauberen Flutgraben mehr Gefallen finden. Die Rückmeldungen der Anwohner*innen waren auch durchweg positiv!“ Sprecher Johannes Vogel ergänzt: „Vor unserer Aktion im letzten Jahr sah das Ufer noch weitaus schlimmer aus. Im Vergleich dazu erkennen wir schon eine deutliche Verbesserung. Bei den zahlreichen Helfer*innen bedanken wir uns für ihre tatkräftige Unterstützung! Die Aktion zeigt, wie viel Bürger*innen mit persönlichem Engagement erreichen können.“

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